Ein Dorfbewohner rettet seit 20 Jahren Bärenbabys und hat bereits mehr als 200 Bären in die Freiheit entlassen

Es hat sich herausgestellt, dass weibliche Bären keine überfürsorglichen Mütter sind. Wenn das Weibchen die geringste Gefahr spürt, lässt es seine kleinen Jungen in der Höhle zurück, um ihr Leben zu retten. Man kann den Tieren kaum einen Vorwurf machen, denn sie werden vom Instinkt getrieben, und glücklicherweise ist es die berühmte Familie Pazhetnov, die den Bärenjungen zu Hilfe kommt.

Valentin Sergeevich Pazhetnov, das Oberhaupt der Familie, ein zertifizierter Jäger, renommierter Ökologe und Autor zahlreicher Bücher über Wildtiere, hat eine spezielle Aufzuchtstation für Jungtiere gegründet. Das einzigartige Heiligtum wird häufig von in- und ausländischen Fachleuten besucht. Valentin und seine Frau Svetlana, ebenfalls ausgebildete Biologin, freuen sich über gleichgesinnte Besucher, denn trotz des Gesetzes, das die Bärenjagd in den Höhlen verbietet, grassiert die Wilderei, und es gibt nicht genug Leute, um die Kriminellen zu bekämpfen.

Valentin hat in seiner Laufbahn über zweihundert Bärenjunge gerettet. Er hat einen Futterplan für die Bären ausgearbeitet, der Fleisch und andere schmackhafte Dinge ausschließt. Die Tiere werden schon früh daran gewöhnt, ihr eigenes Futter zu finden. Diese Strenge hat ihren Grund in der Sorge um die Haustiere – wenn ein Bär als Baby daran gewöhnt ist, aus Menschenhand zu fressen, kann er zu Wilderern gehen und sein Gefühl für die Gefahr vor Menschen verlieren.

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Aus demselben Grund tragen die Ehepartner spezielle Kostüme, damit die Bären ihre Retter nicht riechen und sich nicht an sie hängen können.

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Das Alter fordert seinen Tribut – in letzter Zeit ist es für Valentin schwierig geworden, den Haushalt zu führen. Sergey Pagetnov, ein Kandidat der Biowissenschaften und ein echter Experte für Jagd und Wildtiere, kümmert sich gerne um den Nachwuchs seines Vaters.

Sein Sohn, der Enkel des großen Ökologen Vasily, arbeitet ebenfalls im Familienunternehmen – er hat die Landwirtschaftsakademie absolviert und hilft seinem Vater, Braunbären zu retten. In diesem Jahr befinden sich zehn ausgesetzte Jungtiere in der Obhut der fürsorglichen Jägerinnen und Jäger. Bald werden sie erwachsen, kehren in ihre Heimat zurück und sehen ihre Betreuer nie wieder.

Источник: funlet.ru

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